Forschungsprojekt „Basisaufstellung“

Mein Forschungsprojekt seit Januar 2019 besteht aus systemisch-konstruktivistisch gerahmten Einzelberatungen in Form von systemisch-phänomenologisch orientierten „Basisaufstellungen“. Im Anschluss an die jeweilige Einzelberatung erfolgt eine systemisch-konstruktivistische Auswertung unter wissenschaftlichen Kriterien.

Bei der Einzelberatung werden die nachfolgend aufgeführten „inneren Anteile“ einer Klientin oder eines Klienten als Gegenpol-Paare in Form von Bodenankern in die Basisaufstellung eingeführt:
„Höheres Selbst“ und „Selbst“,
„Glück“ und „Unglück“,
„Erfolg“ und „Misserfolg,
„Gesundheit“ und „Krankheit“,

optional kann noch dazu gestellt werden:
„Freiheit“ und „Sucht“,
„Reichtum“ und „Armut“.

Beim Begriff „Höheres Selbst“ wird zugrunde gelegt, dass ein vom Körper unabhängiger, übergeordneter Anteil in jedem Menschen existiert, welcher unspezifisch benannt und beschrieben werden kann. Es ist mir wichtig, diesen „inneren Anteil“ genau wie alle anderen „inneren Anteile“ möglichst abstrakt und philosophisch zu betrachten, unabhängig von einer Glaubenszugehörigkeit oder einer spirituellen Betrachtungsweise. Dieses hätte hier keinen Platz.

Bei den zwei zuletzt aufgeführten Gegenpol-Paaren reicht es meist, nur ein Gegenpol-Paar mit in die Basisaufstellung einzubringen.

Meine Beratung erfolgt mittels einer Mischung von systemisch-phänomenologischen Systemaufstellungsanteilen, der Introspektion der Klientin oder des Klienten sowie meine Fragen zur Biografie wie auch zur Trauma-Biografie der Klientin oder des Klienten.

Durch den Beratungsprozess soll erreicht werden, dass diejenigen inneren Anteile wieder integriert werden können, welche bisher tendenziell ausgeschlossen waren aus der inneren Wahrnehmung und/oder Empfindung. Als Beispiel kann ein „Unglück“, welches eher verdrängt wurde und im Rahmen des Beratungsprozesses wieder „auftaucht“, als – wenn auch traumatisch – erlebte Realität in den „Kreis der inneren Anteile“ zurück integriert werden.

Die  Auswertung des Beratungsprozesses findet unmittelbar im Anschluss statt. Die Klientin oder der Klient beurteilt in systemischer-konstruktivistischer Hinsicht auf einer Skala von 0-10, wie stark bzw. in welchem Umfang jeder untersuchte innere Anteil positiv beeinflusst werden konnte. Alternativ kann die Beurteilung hinsichtlich dessen angewendet werden, auf einer Skala von 0-10, wie viel besser die mit dem entsprechenden inneren Anteil assoziierten Ereignisse integriert werden konnten. PDF-Dokument: Auswertung Basisaufstellung.

Basisaufstellung in meiner Praxis in der Ellen-Gottlieb-Straße 11 in Freiburg.
Dauer: etwa 90 Minuten.
Kosten: 90 Euro.
Der Preis ist für Geringverdiener verhandelbar.
Bei Interesse melden Sie sich gerne bei mir telefonisch oder über das Kontaktformular.

Beispiel eines „Schlussbildes“: